Mittwoch, November 15, 2006

3 Monate, 17 Tage

Das Wochenende war grossartig. Mit der Spiegelreflexkamera habe ich 5 Filme verschossen. Ich kann kaum auf die Ergebnisse warten. Naja, vom Wettbewerb sind unsere Gefuehle gemischt. Wir haben es nicht in die Top 10 geschafft, was urspruenglisch unser Ziel war.

Am Freitag war bei uns Schulfrei. um 9.00 Uhr brachen wir auf nach Scranton. Um etwa 21.30 Uhr kamen wir dort in unserem Hotel an. Angekommen ging ich mit ein paar anderen im Pool schwimmen bis 22.30 Uhr. Um etwa 1.00 Uhr nachts schliefen wir dann. Auf meinem Zimmer waren noch Matt, Alex (Thomas Jefferson genannt) und Robin.

Den Samstag gingen wir ganz gelassen an. Da wir ja unter den Top 10 waren war unser Auftritt erst so um 21.00 Uhr. Davor waren wir erst einmal in Scranton in einer groesseren Mall einkaufen.
Die bekanntgabe der Preise war fuer uns ein Schock. Von Platz 8 in der Gesamtwertung der Atlantikkueste der USA (Ostkueste) sind wir auf platz 11 gefallen. Bei den Chapterfinals hatten machten wir noch mit 91.75 Punkten den 2. Platz hinter Fairborn mit 92.1 Punkten. Bei den Atlantic Coast Championships in Scranton dann bekamen wir nur 89.4 Punkte, Fairborn fiel nur leicht auf 92.05 Punkte und landete damit einen 7. Platz.
Immerhin kann ich noch auf die Top 10 Platzierung der Holzblasinstrumente freuen.
Eine grossere Steigerung fuer unsere Schule von ihrer Platzierung letztes Jahr ist es trotzdem. Sie landete letztes Jahr mit 85.2 Punkten Platz 18.

Um Mitternacht ging es dann weiter nach New York City. In New Jersey, 15 Minuten per Bus von Manhatten entfernt blieben wir in einem Hotel. Wir kamen um etwa 2.00 Uhr morgens an.

Am Sonntag brachen wir um etwa 10.30 Uhr mit unseren Reisebussen zum Time Square mitten in New York City auf. Dort hatten wir dann recht viel Freizeit, bis wir dann um 14.15 Uhr zum Bradway gingen, wo wir um 15.00 Uhr das Musical Hairspray besuchten. Das war echt gut. Es handelte unter anderem von Rassendiskriminierung um 1960.
Abends ging es dann zu Planet Hollywood, wo wir zu Abend assen.

Am Montag brachen wir schon um 7.15 Uhr nach Manhatten auf, wo wir dann in den Aussendrehs eines Nachrichtenmorgenmagazins vorkamen. (Ich werde einen Mitschnitt bekomen). Der Sender CBS sendete das ganze in gans USA aus und ich bin ganz gross zu sehen.
Um die Mittagszeit machten wir dann mit einer Touristenfuehrerin in jedem unserer drei Reisebusse eine lage Rundfahrt bis etwa 16.00 Uhr durch New York City. Auch bekamen wir eine halbe Stunde Zeit auf einem der geheimtippmaerkte in New York City einzukaufen. Ich habe mir nur eine Muetze gekauft. Die Qualitaet der $20 Rolexuhren war mir doch zu niedrig. Es gab aber Hochwertige duplikate von Damenshuhen und -Handtaschen. Nur bin ich aber keine Dame.
Danach gingen wir in einem Amish Market (Da war ich auch letztes Jahr mit meiner Familie) essen und fuhren wir mit der kostenlosen Staten Island Ferry einmal zum Manhatten gegenueber liegenden Ufer und zurueck, um die Ansicht aus der Ferne zu geniessen.
Um etwa 19.00 Uhr hatten wir dann einen grossen Auftritt direkt gegenueber dem Rockefeller Centers, wo momentan eine Eislaufbahn installirt ist. Das war irre. Inmitten Manhatten, bekannt aus Kino und Fernsehen, vor einem internationalen Publikum. Normalerweise bekommen Bands unserer Ebene keine Erlaubnis, dort aufzutreten. Bands die dort auftreten sind in der Regel bekannte Rock- und Popbands.
Anschliessend gingen wir dann essen in einem Gruselrestaurant, "Jekyll and Hyde" gegruendet 1931. Das war Klasse, da waren Schauspieler und sich bewegene und sprechende Gruselfiguren.

Danach gings nach Hause. Am Dienstag fuhren wir dann um 6.45 Uhr Heimwaerts. Um 21.30Uhr kamen wir in Hurricane unserer High School an.

Photos werde ich spaeter noch liefern. Ich habe noch keine.


Jetzt ist es vorbei mit Marchingband. Es waren anstrengende 3 Monate mit taeglichen stundenlangen Proben bei Wind und Wetter. Jetzt bekommen wir erst einmal 1 oder auch 2 Wochen frei und dann beginnen die taeglichen Proben fuer Concertband. Ganz gemuetlich, im Sitzen mit Noten. Nichts mit auswendig lernen. Trotzdem muss ich sagen, dass ich die vielen Auftritte und Reisen zu den Wettbewerben vermissen werde.

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