Nach 10,5 Monaten wieder in Deutschland
Letzen Samstag kam ich dann schließlich nach einem halben Tag reisen in Frankfurt am Main an. Ich flog von Charleston, WV, nach Cinncinnatti, und von da aus nach Frankfurt.
Am Flugplatz empfing mich meine Familie recht herzlich.
Am ersten Tag hatte ich dann natürlich auch gleich mein erstes legales Bier.
Nach so einer langen Zeit im Ausland ist es jedoch gar nicht so einfach, sich wieder einzugliedern. Zum einen ergaben sich da doch Probleme mit der Aussprache meines Deutsch und vor allem aber vermisse ich meine Freunde und Lehrer aus den USA sehr. Zur Schule muss ich für den Rest des Schuljahres (noch drei Wochen bis zu den Sommerferien) nicht mehr gehen, aber ich gehe trotzdem öfters, um wieder Freundschaften zu knüpfen.
Momentan sortiere ich Fotos und andere Erinnerungsstücke, für meine riesigen Fotoalben. Doch auch das fällt mir schwer. Wenn ich die Bilder von einer so tollen Zeit sehe und ich mich wieder an alles und alle erinnere bin ich doch den Tränen sehr nahe.
Demnächst werde ich dann auch beginnen, meine sechs Stunden Videomaterial zu schneiden. Auch das wird wahrscheinlich nicht ohne die ein oder andere Träne ablaufen.
Um ganz ehrlich zu sein, würde ich am liebsten noch ein weiteres Jahr in den USA verbringen. 10,5 Monate vergingen doch viel zu schnell.
Dennoch kann ich jedem empfehlen, sowas mal zu machen. Es ist sehr lehrreich, in vielen Hinsichten. Nicht nur Englisch. Ideal ist es, denke ich, nach dem Absolvieren der zehnten Klasse, sowas zu machen. So machte ich es jetzt.



